In wirtschaftlich und politisch unruhigen Zeiten wagten Karl und Mathilde Böser 1928 den Schritt in die Selbständigkeit.

Karl, Sohn einer Bauernfamilie und gelernter Feinmechaniker, kam um 1920 mit Anhängern der Reformbewegung in Kontakt und war fasziniert von deren Idealen. Nach einer Reise zum Monte Verita, dem Mekka der „Lebensreformer“, stand sein Entschluß fest, ein Reformhaus zu eröffnen.

1945 half die Tochter Ilse ihrem Vater, das im Krieg zerstörte Geschäft wieder aufzubauen. Mithilfe ihres Engagements konnte 1949 das Geschäftshaus erworben werden.

Nach Karl Bösers Tod ging das Reformhaus in Ilses Hände über.

Die Enkelin des Firmengründers, Cornelie Hornung, stieg 1971 in das Familienunternehmen ein.

Das Reformhaus Böser in Durlach ist eine regelrechte Institution, die durch traditionelle und innovative Werte fest im Geschäftsleben Karlsruhes verwurzelt ist.

Karl Böser – Firmengründer

Mathilde Böser

Karl & Mathilde mit Kindern Ilse, Inge & Richard

Ilse Sauder

Ilse Sauder mit Mitarbeiterin Marianne in den 50er Jahren